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Karten-Grading für One Piece TCG – Der vollständige Guide für Sammler

  • 6 Minuten Lesezeit
Karten-Grading für One Piece TCG – Der vollständige Guide für Sammler

Du sammelst leidenschaftlich One Piece Trading Cards und fragst dich, was es mit dem „Grading“ auf sich hat? Oder du hast vielleicht schon eine besonders gut erhaltene Karte gezogen und willst wissen, ob es sich lohnt, sie bewerten zu lassen? In diesem Guide erfährst du alles, was du als Einsteiger wissen musst – verständlich erklärt und perfekt zugeschnitten auf den europäischen Markt.

Was ist Grading?

Beim Kartengrading wird eine Sammelkarte von einem professionellen Anbieter anhand verschiedener Kriterien wie Zustand, Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche bewertet. Nach der Prüfung wird die Karte in ein sogenanntes Slab (eine versiegelte, schützende Kunststoffhülle) eingeschweißt. Auf dem Label steht die vergebene Note – meist auf einer Skala von 1 bis 10.

Eine „10“ bedeutet nahezu perfekte Qualität – bei manchen Anbietern wie Beckett gibt es sogar ein „Black Label 10“, was nur bei absolut makellosen Karten vergeben wird.

Warum Karten graden lassen?

Es gibt mehrere Gründe, deine Karte graden zu lassen:

  • Schutz: Das Slab schützt die Karte dauerhaft vor Staub, Feuchtigkeit und Beschädigung.
  • Wertsteigerung: Gegradete Karten erzielen auf dem Zweitmarkt (z. B. eBay) oft deutlich höhere Preise – vor allem bei einer Bewertung von 9 oder 10.
  • Authentizität: Ein Grading-Label bietet Käufern Sicherheit, dass es sich um ein echtes, nicht manipuliertes Exemplar handelt.

Grading-Anbieter im Vergleich

Hier ein Überblick über die wichtigsten Anbieter und ihre Besonderheiten:

PSA (Professional Sports Authenticator)

Weltweit am bekanntesten, hohes Renommee und Marktpräsenz – eine PSA 10 erzielt oft Höchstpreise. Nachteil: Der Sitz ist in den USA, was mit Zollrisiken und langen Laufzeiten verbunden ist. Zudem gibt es in der Community Diskussionen über teils inkonsistente Bewertungen.

Beckett (BGS)

Sehr angesehen, besonders durch das Black Label 10, das oft sogar mehr wert ist als ein PSA 10. Beckett bietet Subgrades (Einzeldisziplinen wie Ecken, Oberfläche etc.), was die Bewertung transparenter macht. Vorteil: Seit 2024 gibt es einen Sitz in Deutschland (Beckett Europe) – dadurch schneller, günstiger und ohne Zollaufwand.

CGC (Certified Guaranty Company)

Ursprünglich aus dem Comic-Bereich. Professionelles Grading, schöne Slabs, aber weniger bekannt im TCG-Markt. Aktuell gibt es noch keine EU-Anlaufstelle, also gelten ähnliche Versandprobleme wie bei PSA.

TAG (Transparent Authenticated Grading)

Neuer Anbieter mit KI-gestütztem Bewertungssystem. Extrem genaue, transparente Bewertung mit umfangreichem Report. Noch nicht breit etabliert – daher (noch) geringere Marktakzeptanz, aber interessant für langfristige Sammler und Technikfans.

Versand & Zoll – Das musst du beachten

Ein oft unterschätzter Punkt beim Grading ist der internationale Versand – besonders wenn du deine Karten an Anbieter in den USA schickst, wie z. B. PSA oder CGC.

Seit der Einführung zusätzlicher US-Zölle auf bestimmte Waren durch die Regierung Trump (im Rahmen der sogenannten „Tarrifs“ auf EU-Importe), kommt es beim Versand nach Amerika regelmäßig zu unerwarteten Zusatzkosten. Auch wenn Trading Cards eigentlich zollfrei sein sollten, fallen in der Praxis oft Bearbeitungsgebühren, Steuern oder sogar pauschale Zollabgaben an. Diese können je nach Sendungshöhe zwischen 10 € und 50 € (oder mehr) betragen.

Hinzu kommen längere Lieferzeiten, Unsicherheiten beim Tracking sowie das Risiko, dass deine Karten beim Zoll hängen bleiben oder falsch deklariert werden. Viele Sammler berichten auch davon, dass Rücksendungen mit zusätzlichen Einfuhrumsatzsteuern belegt werden – obwohl es sich eigentlich um dieselbe Karte handelt.

So bereitest du den Versand richtig vor

Damit deine Karte sicher und korrekt ankommt, solltest du dich immer an die offiziellen Versandrichtlinien des jeweiligen Grading-Anbieters halten. Im Allgemeinen gilt jedoch folgende Standard-Vorgehensweise, die bei fast allen Grading-Services akzeptiert wird:

  1. Sleeve mit Lasche: Deine Karte kommt zuerst in eine sogenannte „Grading Sleeve“ mit abstehender Lasche. Diese erleichtert es dem Empfänger, die Karte später sicher zu entnehmen – ohne sie direkt zu berühren und sind daher besser geeignet als normale Penny Sleeves.
  2. Semi-Rigid Card Saver: Danach steckst du die gesleevte Karte in einen semi-rigid Holder wie z. B. den Card Saver 1 (nicht zu verwechseln mit starren Toploadern!). Diese schützen die Karte ausreichend, lassen aber genug Flexibilität für den sicheren Umgang im Grading-Prozess.
  3. Team-Bag: Besonders wenn du mehrere Karten auf einmal graden lassen möchtest, solltest du die Card Saver (max. 5) in einen Teambag packen
  4. Card-Protectors: die Teambags packst du jeweils zwischen zwei Card-Protectors oder Pappstücke (größer als der Teambag), welche du mit Gummibändern fixierst. Dadurch rutschen deine Karten nicht herum.
  5. Luftpolsterfolie: dieses Bündel umschließt du nun mit Luftpolsterfolie
  6. Stabiler Versandkarton: Nutze einen festen Karton mit zusätzlicher Polsterung (z. B. Luftpolsterumschlag + Kartoneinsatz oder kleine Box mit Fixierung). Lege bei mehreren Karten immer Trennpappen dazwischen.

Eine Anleitung am Beispiel BGS findest du in deren Video, gilt aber auch für andere Grading Services. Natürlich kannst du die entsprechenden Hüllen beim jeweiligen Anbieter kaufen, ist aber nicht zwingend notwendig.



Versandkosten & Versicherung

Die Versandkosten hängen vom Versicherungswert deiner Sendung ab. Wenn du z. B. eine Karte im Wert von über 500 € einschickst, solltest du unbedingt einen Versanddienstleister mit voller Versicherung & Tracking wählen – etwa:

  • DHL Paket International Premium (inkl. Versicherung bis 500 €)
  • UPS oder FedEx (teurer, aber zuverlässiger bei hohem Wert)
  • Einschreiben International (für Karten < 100 € in Ausnahmefällen)

Oft bieten Grading-Dienstleister in Europa oder über Partnerdienste auch Sammelversand an. Dabei sparst du Porto, gibst aber temporär die Kontrolle über deine Karten ab. Nur zu empfehlen bei etablierten Partnern mit nachweisbarer Erfolgsbilanz.

Fazit: Wenn du dich für einen Anbieter in den USA entscheidest, solltest du unbedingt den potenziellen Mehraufwand mit einkalkulieren. Wer darauf verzichten möchte, findet mit Beckett Europe (Sitz in Deutschland) eine attraktive Alternative – hier entfällt die Zollthematik komplett, was das Grading einfacher, schneller und planbarer macht.

Wertsteigerung: Lohnt sich Grading wirklich?

Ein Grading kann den Wert deiner Karte erheblich steigern – aber nur, wenn:

  • die Karte selten oder beliebt ist (z. B. Manga Alt Art oder Secret Rares)
  • du mit einer hohen Bewertung (mind. 9) rechnen kannst
  • du nicht mehr Geld für Versand, Gebühren und Grading zahlst als du später bekommst

Tipp: Vorab gut prüfen, ob sich das Grading lohnt – z. B. durch Preisvergleiche mit ähnlichen gegradeten Karten auf eBay.

Regrading & Black Label – Risiko oder Chance?

Manche Sammler lassen Karten, die z. B. eine PSA 9 erhalten haben, erneut von einem anderen Anbieter bewerten – in der Hoffnung auf eine 10. Dieses sogenannte Regrading kann sich lohnen, ist aber mit Risiken verbunden:

  • Du musst das Slab aufbrechen (lassen) – dabei kann die Karte beschädigt werden.
  • Ein neues Grading ist nicht garantiert – du kannst theoretisch sogar eine schlechtere Note bekommen.

Das Black Label von Beckett ist der „heilige Gral“ vieler Sammler – diese Karten erzielen deutlich höhere Preise als PSA 10s. Aber du brauchst eine perfekte Karte und etwas Glück bei der Bewertung.

Fazit

Wenn du langfristig sammeln oder investieren willst, kann Grading für dich sehr spannend sein. Gerade seltene Sammelkarten gewinnen durch ein gutes Grading oft massiv an Wert. Beachte aber die Unterschiede bei den Anbietern, die Versandkosten – und ob sich der Aufwand für deine konkrete Karte lohnt.

Mit Beckett Europe gibt es jetzt eine gute Möglichkeit, professionell zu graden – ganz ohne US-Zollprobleme. Und wenn du dich für neue Anbieter wie TAG interessierst, könnte das ein spannendes Investment in die Zukunft sein.

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